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Als er, heimreitend, bis an die Wegstelle gekommen war, wo eine alte Kastanienallee nach dem Kurfürstendamm hin abzweigte, bog er in diese Allee ein, winkte Baarsch an sich heran und sagte, während er den Zügel fallen ließ und die linke Hand auf die Kruppe seines Pferdes stemmte: »Sage, Baarsch, was hältst du eigentlich vom Heiraten?« »Jott, Herr Rittmeister, wat soll ich davon halten? Mein Vater selig sagte ümmer: heiraten is gut, aber nich heiraten is noch besser.« »Ja, das mag er wohl gesagt haben. Aber wenn ich nun heirate, Baarsch?« »Ach, Herr Rittmeister werden doch nich!« »Ja, wer weiß ... Ist es denn ein solches Malheur?« »Jott, Herr Rittmeister, vor Ihnen grade nich, aber vor mir ...« »Wie das?« »Weil ich mit Unteroffizier Czepanski gewettt hab, es würd doch nichts. Un wer verliert, muß die ganze Korporalschaft freihalten.« »Aber woher wußtet ihr denn davon?« »I Jott, das munkelt ja nu all lang. Un wie nu vorige Woch ooch noch die Bilders kamen ...« »Ah, so ... Nu sage, Baarsch, wie steht es denn eigentlich mit der Wette? Hoch?« »I nu, s jeht, Herr Rittmeister. ne Cottbuser unn Kümmel. Aber vor jed een.« »Nu, Baarsch, du sollst dabei nicht zu Schaden kommen. Ich werde die Wette bezahlen.« Und dann schwieg er und murmelte nur noch vor sich hin: »et payer les pots cassés.« 65 |  |
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